Social Business bezieht sich auf die Anwendung von Social Media Methoden, Techniken und Tools in Unternehmensprozessen.

social business - social media für unternehmen

Social Business greift Elemente gängiger Social-Media-Plattformen wie Facebook, twitter, instagram auf, um den unternehmensinternen wie unternehmensexternen Stakeholder z.B. Mitarbeiter, Partner, Lieferanten und Kunden einen effektiveren Informationsaustausch zu bewegen. Um dies möglichst einfach zu gestalten, kommen etwa Wikis, Profilseiten a lá Facebook, Twitter-ähnliche Streams und Bewertungsmodelle zum Einsatz. 

Social-Business-Collaboration setzt die Gestaltung und Etablierung von personenbezogenen Interaktionen voraus und kein vorrangiges Thema dafür, welche Tools wie SharePoint Online, Yammer Enterprise, xelos.net team, Jive Essentials, Podio Teams, Bitrix24 Standard genutzt werden sollen.

Social Media- und Social-Collaboration-Funktionen werden in Richtung Cyber Physical Systems und Industrie 4.0 in kommenden Jahren in alle Anwendungen und Tools eingebaut, was die Abhängigkeit von Standalone-Social-Software reduziert.

Der Erfolg der Wertschöpfung wird in Social Business am direkten und indirekten Ergebnis der Unternehmensprozesse bewertet.

Versus-Charmanterie beschreibt das Denkmuster, Fachbegriffe ohne Vorqualifizierung (zum großen Teil ohne jegliche Ahnung) gegeneinander zu stellen, um sich wichtig zu machen.

Einige Paradebeispiele für das Schubladendenken:

- Effektivität versus Effizienz

- einfach versus komplex

- kompliziert versus trivial

- Agiles Projektmanagement versus klassisches Projektmanagement

- Projektmanagement versus Prozessmanagement

- top down versus bottom up

Ein Vorschlag an die Versus-Experten:

Deine rechte Gehirnhälfte versus deine linke Gehirnhälfte (Sorge dafür,dass die beiden Hälften interagierend funktionieren.)

Sparring (engl. spar with someone „sich mit jemandem auseinandersetzen“)

Sparring Partner für Ping-Pong-Thinking dient seinem Partner zur Gewinnung von neuen Erkenntnissen, um ihren Handlungsspielraum zu erweitern.

Dabei analysieren beide gemeinsam

- die mehrdimensionalen Beziehungen der Organisation zu ihren Umwelten,

- entwickeln vorausschauend nachhaltige interne Strukturen zur Existenzsicherung und

- setzen die erforderlichen Anpassungen um.

Verwandter Begriff: Komplexer Lernvorgang

Mental Shortcuts der Inviduen

Mental shortcuts sind Abkürzungen im Dschungel der Entscheidungsmöglichkeiten. Sie helfen Menschen zur Komplexitätsreduzierung und dadurch schnell durch die Qual der Entscheidungsvielfalt zu rauschen. Sie verhindern, dass Menschen zu viel Zeit damit verbringen abzuwägen, welche Wahl richtig ist. Dadurch sind sie in der Lage, schnell zu reagieren und sich wieder auf Wichtiges zu konzentrieren.

Mental shortcuts sind Heuristiken menschlichen Handelns, die als eine Art Faustregel das Verhalten steuern, also ohne bedächtige oder vernünftige Überlegungen. Sie sind tief im Unterbewusstsein verankert, wobei mit ihnen Menschen seit Urzeiten ihren Alltag meistern.
Vor allem in einer immer komplexeren Welt benötigen Menschen Handlungsmöglichkeiten, rasch, ohne Umwege und langes Überlegen zu reagieren. Diese Regeln können durchaus sehr sinnvoll sein, den man muss nicht mehr nachdenken, wenn man eine Tür öffnet: Das spart Kraft, Zeit und Energie.
Rein rationale Entscheidungen würden das Gehirn im Alltag häufig überfordern, wenn es in kürzester Zeit all jene Daten wahrnehmen und für Entscheidungen und Handlungen beschreiben müsste. Das Gehirn greift dafür auf das Bauchgefühl zurück. Das Bauchgefühl stellt ihm die passenden Mental Shortcuts (Denkabkürzungen) zur Verfügung.
Dabei wählen Menschen in diesen Momenten meist jene verfügbare Handlungsoption aus, die ihnen -meist aufgrund ihrer Erfahrungen- am vertrautesten erscheint, und bedienen sich dabei nur weniger Fakten und peilen die Entscheidung über den Daumen an.

Mental Shortcuts der sozialen Systeme

Mental shortcuts helfen sozialen Systemen wie Unternehmen, Projektteams zur Komplexitätsreduzierung und dadurch schnell durch die Qual der Entscheidungsvielfalt zu rauschen. Sie verhindern, dass ein soziales System zu viel Zeit damit verbringen abzuwägt, welche Wahl richtig ist. Dadurch ist es in der Lage, schnell zu reagieren und sich wieder auf Wichtiges zu konzentrieren.

Der dritte Ort (Third Place) ist ein Fachausdruck der Soziologie.

Ray Oldenburg definiert "Third Places" als "informal public gathering places" (The Great Good Place, 1999), die neben dem eigenen Heim (dem "Ersten Ort") und dem Arbeitsplatz (dem "Zweiten Ort") von großer Bedeutung für das Funktionieren einer Gesellschaft sind.

Als "homes away from home' where unrelated people relate" bieten Dritte Orte jedem die Möglichkeit, mit anderen auf ungezwungene Weise Zeit zu verbringen, ganz ohne einen spezifischen oder offensichtlichen Grund. Auf diese Weise ermöglichen Sie "a vital informal public life".

Dritter Ort in Unternehmen oder Projekten:

In den Ping Pong Thinking Events schlagen wir u.a. eine Brücke zwischen den Ansätzen Story Telling und Third Place auf, hier im Beispiel Projektorganisation:

- Wie könnten in unternehmensinternen und unternehmensexternen Strukturen dritte Orte gestaltet werden, wo die Beteiligten für eine zielführende Kommunikation nicht an ihrem täglichen Arbeitsplatz z.B. in ihrem Büro, sondern an einem dritten Ort zusammenkommen? Die Kaffeeküche im Unternehmen oder die Döneria an der Ecke bieten sich als mögliche Räume an.

- Wie könnten die Kommunikationstechniken Visual Thinking sowie Story Telling in diesen dritten Orten praktiziert werden?

Kontextrobust oder kontextresistent ist die Frage!

Wir sprechen von Autodynamik-Fähigkeit, wenn wir robust und resistent unterscheiden möchten.

Management by Angst ist eine leider weit verbreitete Management-Technik, die sehr oft in Bossing endet. 

Die Technik hat einen ihrer Lehrmeister in Niccolò Machiavelli (Il Principe 1513).

Für Unternehmensorganisationen, die ihre Existenz in dynamischen Umwelten sichern müssen, ist die Anwendung der Technik Management by Angst schädlich.

Im Sinne der globalen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens muss sie von ganz oben, von der Geschäftsführung, bekämpft werden.   

Bedingt durch die rasante Dynamisierung im betrieblichen Alltag und fehlende Management-Ansätze für den gekonnten Umgang mit der Dynamisierung neigen Manager mit fehlendem Selbstbewusstsein zu Management by Angst, was sich in Bossing ausartet.

Dann ist "Neukölln überall" auch in dem Betrieb angekommen. In diesem Neukölln bezeichnen sich die Protagonisten Vorgesetzte. 

Management by Angst wird gleichwohl mit feinerem Werkzeug ausgeübt.

Der bossende Vorgesetzte

würdigt herab

sorgt für üble Nachrede und Diskreditierung

isoliert

verweigert die sachliche Kommunikation

schikaniert

provoziert Fehler.

Wenn der gebosste Mitarbeiter sich traut, Widerstand zu leisten, aufbegehrt, sich einbringt, reagiert der Boss ratlos und kehrt in seine Pubertätszeit zurück. Dadurch wird er allerdings gefährlicher und braucht unbedingt Hilfe von einem kompetenten Begleiter.

Auch wenn die Kollegen|nnen des/der Gebossten die Drei-Affen mimen, um mit dem bossenden Boss selbst keine Probleme zu bekommen, bekommt die Vertrauensbasis zwischen den "nicht betroffenen" Mitarbeitern und dem bossenden Vorgesetzten implizit irreperablen Schaden.

Dem bossenden Vorgesetzten gegenüber heucheln sie nur noch die gespielte Freundlichkeit: Willkommen im Team der Business Stupefaction.  

Die Anhänger von Management by Angst erinnern wir an den Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz

Die Würde des Menschen ist unantastbar! 

s. auch

Business Intelligence

Business Stupefaction

Konflikt

Losership

»Henry Fords Massenproduktion war die Triebfeder der Autoindustrie für mehr als ein halbes Jahrhundert und wurde schließlich in fast jedem Industriezweig in Nordamerika und Europa übernommen. Heute jedoch verhindern eben diese Methoden durch ihre weitverzweigte Verwurzelung in der gängigen Produktionsphilosophie die Bemühungen vieler westlicher Unternehmen, zur schlanken Produktion zu übergehen.« - Seite 34, Die zweite Revolution in der Autoindustrie von Womack, Jones, Roos, 1990

»Die echte schlanke Fabrik besitzt zwei Hauptorganisationsmerkmale:

  • Sie überträgt ein Maximum an Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf jene Arbeiter, die am Band tatsächliche Werschöpfung am Auto erbringen, und 
  • sie hat ein System der Fehlerentdeckung installiert, das jedes entdeckte Problem schnell auf seine letzte Ursache zurückführt.« - Seite 103, Die zweite Revolution in der Autoindustrie von Womack, Jones, Roos, 1990

»Die Techniken der schlanken Konstruktion:

  • Führung - die Rolle shusa bei Toyota, Large Project Leader bei Honda
  • Teamarbeit
  • Kommunikation
  • Simultane Entwicklung« - Seite 121/122, Die zweite Revolution in der Autoindustrie von Womack, Jones, Roos, 1990

Die Welt ist unendlich komplex.

Nicht alle Daten aus unserem Umfeld kann unser Bewußtsseinssystem in-formieren (→ Millersche Zahl ).

Dieses Phänomen, bei dem nur bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen und andere ausgeblendet werden, heißt selektive Wahrnehmung (selektive Ignoranz).

Selektive Ignoranz

beschreibt nicht

- Ausblendung von relevanten Alternativen

- Ausschaltung der Überraschungsquellen.

Konstruktive selektive Ignoranz

"Es gibt viele Dinge, die ein kluger Mensch nicht wissen will",

soll der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson gesagt haben.

Timothy Ferriss hat 126 Jahre nach Emersons Tod einen Ratgeber verfasst, wie man durch selektive Ignoranz zu mehr Zeit, Geld und Lebensqualität kommt (Timothy Ferriss: Die 4-Stunden-Woche, Econ Verlag).

Laut Tim Ferriss überfrisst sich der moderne Mensch mitlerweile an nutzlosen Daten, die er nicht immer zu In-Formation verwandeln kann, genauso wie an leeren Kalorien.

Seine Vorschläge zur selektiven Wahrnehmung der Daten sind:

- Selektive Ignoranz: alles ignorieren oder umleiten, was irrelevant, unwichtig oder lähmend (unactionable) ist.

- Nur Bücher von erfahrenen Machern lesen. Literatur von Möchtegerns, Trockenschwimmern und Schaumschlägern bleibt aussen vor. (-> Denken Sie an Sturgeons Gesetz )

- Erfolgreiche Menschen anschreiben oder anrufen, aber mit vorbereiteten, konkreten Fragen. (Die Antwortquote liegt anscheinend bei 80%.)

- Speed-Reading üben. Angeblich lässt sich die Lesegeschwindigkeit ohne Verständniseinbußen in 10 Minuten um 200% steigern.

- Wenn Sie lesen und lesen und der Text beginnt schwach, lässt dann aber stark nach: weg damit.

Destruktive selektive Ignoranz

In der Umgangssprache verwenden wir selektive Wahrnehmung oder selektive Ignoranz, wenn ein Mensch auf ein bestimmtes Thema fixiert ist, seine Lebensprioritäten verschoben sind, er nur noch bestimmte Informationen ausfiltert und Aussagen zu eben diesem Thema - für ihn ein Reizthema - verstärkt wahrnimmt, und andere Daten mit gleicher Priorität überhaupt nicht mehr erkennt oder nur noch spärlich bemerkt.

Als hätte dieser Mensch eine Brille auf, die nur noch bestimmte Spektralfarben durchlässt: die Aspekte seines "Reizthemas".

Er nimmt nur noch das wahr, was er glaubt, darin selektiv zu erkennen.

Losership durch destruktive selektive Ignoranz:

Ein Vorgesetzter will einen sehr kompetenten Mitarbeiter aus persönlichen Gründen loswerden, weil er ihn fachlich wie menschlich überfordert. .

Er redet die Kompetenz des Mitarbeiters absichtlich klein.

Das Elend wird noch größer, wenn der Vorgesetzte den Mitarbeiter mit Meinungen von anonymen Dritten zu manipulieren versucht, ohne konkrete Namen nennen zu können.

Leider ist diese Art der selektiven Wahrnehmung ein sehr gängiges Losership-Merkmal in der Praxis.

Dadurch vergeudet sein Unternehmen sein intangibles Vermögen und vernichtet Kapital.

Change the Change Management - Unternehmenskultur

To "superstructure" means to create structures that go beyond the basic forms and processes with which we are familiar.

superstructured organizations

Die Organisationsform der Unternehmen in Wertschöpfungsökosystemen (Digital Business Value Ecosystems) ist suprastrukturiert (superstructured).

The word "superstructure" is a combination of the Latin prefix, super (meaning above, in addition) with the Latin stem word, structure (meaning to build or to heap up) - Source: wikipedia

Für die Arbeitskonzepte der Zukunft, Arbeiten 4.0 ist diese Form als Denkvorlage zu verwenden.

Diese Organisationsform bewegt auch IG Metall, sich für die Interessen der Crowdworker einzusetzen. Der Typus Industrie-Arbeitnehmer hat bereits heute ein anderes Profil als in den tayloristischen Arbeitsorganisationen der vergangenen Dekaden.

Auch bei Marx und Engels ist der Begriff zu finden (1859). Allerdings nicht für die globale Smart Service inkl. Industrie 4.0 gedacht.

Supertructure wird ins Deutsch je nach dem Kontext Superstruktur oder Suprastruktur übersetzt. Bitte googeln Sie einfach beide Begriffe.

Supertructured Organizations benötigen Smart Processes, in denen die Entscheidungen nicht nur auf Basis von "if - then", sondern auch auf Basis von Big Data Korrelationen getroffen werden. 

Ausgewählte Begriffe für suprastrukturierte Unternehmensorganisationen (superstructured Organizations):

Stakeholder

Prozess Definition

Autodynamik einfach erklärt!

Agile Coach als Autodynamic Master

Thanks to Institute for the Future in Palo Alto, California

New Media Literacy describes ability to critically assess and develop content that uses new media forms, and to leverage these media for persuasive communication.

The explosion in user-generated media including the videos, blogs, and podcasts that now dominate our social lives, will be fully felt in workplaces in the next decade. Communication tools that break away from the static slide approach of programs such as PowerPoint will become commonplace, and with them expectations of worker ability to produce content using these new forms will rise dramatically.

The next generation of workers will need to become fluent in forms such as video, able to critically "read" and assess them in the same way that they currently assess a paper or presentation. They will also need to be comfortable creating and presenting their own visual information. Knowledge of fonts and layouts was once restricted to a small set of print designers and typesetters, until word processing programs brought this within the reach of everyday office workers.

Similarly, user-friendly production editing tools will make video language—concepts such as frame, depth of field etc—part of the common vernacular.

As immersive and visually stimulating presentation of information becomes the norm, workers will need more sophisticated skills to use these tools to engage and persuade their audiences.

New Media Literacy wird mit Neue Medien Kompetenz übersetzt, was begrifflich nicht richtig ist.

Literacy bedeutet lesen, schreiben, rechnen lernen. Im engeren Sinne bezieht sich auf Alphabetisierung.

Kompetenz ist die Einheit der Unterscheidung von Wissen und Können. Aus der Sicht von neuen Medien betrachtet wissen viele Schüler wie sie mit Facebook lesen und schreiben und können souverän damit umgehen. Der Schwerpunkt der neuen Medien Kompetenz liegt für sie am Können.

Richtig wäre auch im Englischen New Media Competency zu verwenden.