Business Process Management bzw. Geschäftsprozessmanagement

Zum Umfang vom Business Process Management gehören alle Unternehmensprozesse von der Strategieentwicklung bis zur Büroreinigung. Alle müssen Wert erzeugen und verzehren die knappen Ressourcen des Unternehmens.

Business Process Management bezieht sich auf eine antifragile Prozessorganisation mit trivialen und komplexen Strukturen.

Business Process Management (dt. Geschäftsprozessmanagement) konzentriert sich nicht nur auf die optimale Organisation betrieblicher Abläufe und gar nicht nur auf die Dokumentation der automatisierbaren Anteile des menschlichen Tuns.

Zur Technisierung der Geschäftsprozesse (welche und wie?) werden modelliert und dokumentiert, analysiert, in Varianten simuliert und - in verbesserter Form - implementiert. Häufigste Ziele sind verringerte Kosten und Zeiten, erhöhte Qualität und Kundenzufriedenheit (Wer ist Kunde? Was bedeutet seine Zufriedenheit?) sowie die konsequente Ausrichtung der Prozesse an der Unternehmensstrategie (die Prozesse an externe Referenzen ausrichten, ist der richtige Schritt zur Wertschöpfung).

Zur Technisierung bzw. Automatisierung der formalen Anteile des menschlichen Tuns kommen auf dem Weg vom Geschäftsprozess zum Workflow in Frage:

BPMN, BPMS, BPML, BPEL, BPMN, WMS, XPDL, u.v. a.

der Einsatz eines Workflow Management Tool (was irrtümlicherweise BPM bezeichnet wird ???!!!!)

die Anwendung von einem Dokumentations- oder Visualisierungstool

Die Technisierung / Digitalisierung / Automatisierung ist nur eine Untermenge im Business Process Management.

Die Unternehmensprozesse werden geformt von

  • einer tragfähigen, von allen Beteiligten verstandenen Strategie,
  • ihren Strukturen und
  • der Kultur des Unternehmens
Prozessmanagement ist die Einheit der Unterscheidung von Prozessführung und Prozess-Steuerung (Prozess-Administration).
Prozess Führung | Prozess Steuerung

Um die Einheit bilden zu können, fragt sich ein Prozessmanager zuerst:

Frage 1 - Befasse ich mich mit einem trivialen oder komplexen Prozess?

  • Wenn trivial, dann kann die Prozessorganisation wie eine Maschine bzw. einen Automaten gehandhabt werden (UML, BPMN, u.v.a. kommen hier voll zur Geltung.)
  • Wenn nicht-trivial, haben wir mit einem sozialen System zu tun. Daher muss ich zuerst unterscheiden:

Frage 2 - Was im Prozess führt die Prozessorganisation? Was im Prozess steuert sie?

Anschließend bringt er die Antworten auf beide Fragen zusammen, um die Einheit zu bilden: Prozessmanagement.

Die Prozessentwicklung ist ein äußerst anspruchsvoller mehrdimensionaler Entwicklungsprozess, der in tief greifender Weise Strukturen, Alltagsroutinen, Technologien, die Unternehmenskultur und die Fähigkeitsprofile der Mitarbeiter (Talent, Können, Kompetenz und Wissen) tangiert und auf die Förderung einer dynamikrobusten Prozesskompetenz abzielt.

Bei der Prozessneugestaltung oder Prozessoptimierung geht es nicht darum, das Falsche schneller zu machen. Das ist nicht Prozessmanagement.
Prozessmanagement Seminare

Prozessmanagement 2020 ist Managen der organisierten Organisationslosigkeit

Auch 2020 werden Unternehmen

wettbewerbsfähige und innovative Produkte oder Dienste entwickeln,

Zulieferungen bereitstellen, Qualitätsprodukte herstellen, Dienste bereitstellen,

Produkte verkaufen, Dienste anbieten, Kunden binden,

Produkte vereinbarungsgemäß ausliefern,

verkaufte Produkte betreuen, After Sales Services erbringen und Kundenbindung nachhaltig sichern.

Wissen Sie wie Sie 2020

Ihre Unternehmensprozesse als Teil einer vernetzten, intelligenten Welt gestalten werden?

Ihre Unternehmensprozesse zu einem wichtigen Bestandteil zukünftiger intelligenter Infrastrukturen machen werden?

das Internet der Dinge und Dienste in Ihre Unternehmensprozesse bringen werden?

Prozess Management by acatech  

In den Unternehmen 2020

wird die Automatisierung der Prozessabläufe durch ERP- bzw. Workflow-Systeme zum Randthema! 

steht der gekonnte Umgang mit den Umweltdynamiken, die von der heutigen Generation Millennium bzw. Smartphone erzeugt werden, im Mittelpunkt der Prozessorganisation!

müssen Mitarbeiter über andere Kompetenzen als heute verfügen!  

Neuland wird nicht über ausgetretene Pfade erreicht. Wenn Sie wirklich Wettbewerbserfolge jenseits vom Mittelmaß erzielen möchten, müssen Sie bereits sein, auch ungewohnte Wege einzuschlagen, um dorthin zu gelangen. 

Mithilfe unserer Techniken, Methoden, Theorien, Tools und auf Basis unserer Erfahrung begleiten wir Ihre Prozessorganisation, damit sie sich von überholten Denkmustern und Strukturen für Prozessmanagement entfernt.

Unser Angebot für Business Process Management 2020

Zukunft vorausdenken - wir gestalten Ihre Prozesslandkarte 2020

Konzepte für Unternehmensprozesse entwickeln 

Innovationen realisieren

Prozess-Strukturen für Unternehmen 2020 gestalten

Entwicklung einer innovationsfreundlichen Werte- und Verhaltenskultur zur nachhaltigen Umsetzung begleiten 

prozesslandkarte

Um Ihre Unternehmensprozesse auf alle Stakeholder im Unternehmensumfeld auszurichten, erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Gestaltungsrahmen für Business Process Management.

Dabei dient uns unser Management Modell für Digital Ecosystems als theoretische Grundlage. 

Wir begleiten Sie von der operativen Umsetzung bis hin zur technischen Implementierung des gemeinsam erstellten Konzeptes.

Die Generation Millennium gestaltet Business Process Management 2020

beschreibt die Nutzung von Social Media Plattformen zur Performance Verbesserung für Unternehmensprozesse, indem Menschen durch diese Nutzung effektiver kooperieren und kommunizieren. Die Generation Millennium bzw. die Generation Smartphone sind 2020 die Akteure in Unternehmensprozessen.  

Die meisten Business Process Management-Ansätze folgen allerdings heute einem relativ mechanistischen Ansatz (ITTO Vorgehen) und sind auf repetitive, standardisierbare Prozessanteile fokussiert, bei denen möglichst wenige Abweichungen geben sollen.

Bei weniger gut vorhersehbaren und theoriebasierten Prozessanteilen können soziale Plattformen, Kurznachrichtendienste, Blogs etc. eine nützliche Rolle spielen, um zum richtigen Zeitpunkt wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Andererseits bringt das reine Bereitstellen derartiger technologischen Plattformen noch recht begrenzten Nutzen. Daher stellt sich die Frage, wie sie gezielt im Rahmen des Prozessmanagements eingesetzt werden können.

Einige Antworten sind:

- Einbindung von sozialen Technologien und Plattformen für die Interaktion mit Stakeholdern von Prozessen

- Analyse von sozialen Interaktionen und automatisches Erkennen relevanter Ereignisse und Überraschungen

- Intuitivere Interaktion und Präsentation -prozessintern sowie zwischen der Prozessorganisation und relevanten Stakeholdern-

- neue Formen von prozessinterner und grenzenübergreifender Zusammenarbeit zur Prozessdurchführung

- Kollaboratives Gestalten und Umsetzen von Prozessen

Auf IT-Systeme bezogen ergeben sich dabei folgende Fragen:

Welche Bausteine müssen Social-Media-Software Tools heute beinhalten, um sinnvoll in Geschäftsprozesse integriert werden zu können?

Wie lassen sich Entscheidungsprozesse durch moderne Kollaborationslösungen verbessern?

Warum wird „Measuring & Mining“ bei der Verarbeitung von größeren strukturierten und unstruktrierten Datenmengen aus Social Media immer wichtiger?

Worauf kommt es bei der Integration von Social Media Anwendungen in ERP- und CRM-Software an?

Business Process Management 2020 setzt einen Perspektivenwechsel von Inside Out zu Outside In voraus.

Verstehen Sie dafür die Denkwelt der Generation Internet Ureinwohner schon heute, um morgen wettbewerbsfähige Prozesse zu haben. 

Die Generation Internet Ureinwohner diskutiert nicht, sie macht es einfach!

Ein Projektmanagementprozess bildet sich durch die zeitliche und geordnete Folge von Arbeitsvorgängen gleichen Kontextes. Die Arbeitsvorgänge beziehen sich auf einen gemeinsamen Arbeitsinhalt, z.B. Erstellung eines Projektauftrages.

Dadurch dass die Arbeitsvorgänge sich operational schließen und verketten, entsteht ein soziales System: Projektorganisation.

Die Operation der Projektprozesse für die Verkettung ist die Kommunikation.

Projektmanagementprozesse sind strukturell offen. Die Bewußtsseinssysteme der Projektmitarbeiter bilden die Strukturen.

Kohärenzkräfte 

Strategie

Struktur

Kultur

formieren auch die Projektmanagementprozesse.

Geordnet durch Kohärenzkräfte schreitet die Projektorganisation auf das Projektziel hin voran. Beim Vorwärtsgehen sucht die Projektorganisation kontinuierlich die Druckpunkte und Stellen an der Nahstelle zu seiner Umwelt und spürt das Dynamikgefälle zwischen seiner Umwelt und sich selbst. Die Gestaltung der Projektmanagementprozesse darf sich daher nicht nur auf die Struktur beziehen.

Im Operieren erzeugt die Projektorganisation eine Differenz von seinen Umwelten und sich selbst. Sie erzeugt eine Form mit zwei Seiten: die Innenseite - das Projekt selbst und die Außenseite -seine Umwelten-.

Denkfehler:

- Das Projekt ist ein Ganzes, zusammengesetzt aus Teilen und Elementen. 

- Zunächst existiert eine Umwelt und das Projekt passt sich dann daran an. Richtig ist, dass das Projekt und seine Umwelten zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Umwelten sind die Außenseite des Projektes.

Die Prozess-Definition im PMBOK® Guide:

»Ein Prozess ist eine Sammlung von aufeinander bezogenen Handlungen und Aktivitäten, um ein zuvor festgelegtes Produkt, Ergebnis oder eine zuvor festgelegte Dienstleistung zu erzeugen bzw. zu erbringen.«  

Im nächsten Satz wird das lineare Input-Output-Throughput-Vorgehen (auch bekannt als ITTO) beschrieben, das für triviale Projektprozesse hilfreich sein könnte. Für nichttriviale, autodynamische Projektprozesse bringt ITTO nichts.

Der Zweck der Unternehmensprozesse, zu denen wir auch die Projektprozesse zählen, ist an erster Stelle der Wertschöpfung beizutragen. Dafür muss jeder Projektprozess einen Wert generieren bzw. Leistungen für nachgelagerte Projektprozesse erbringen. Die Gestaltung der Projektprozesse beginnen wir im Hinblick auf externe Referenzierung mit dem O wie Output an: "Welche Ausgangsleistungen erwarten die nachgelagerten Prozesse?"

Um die erwarteten Ausgangsleistungen zu erbringen, konsumiert der jeweilige Projektprozess wiederum Eingangsleistungen von vorgelagerten Projektprozessen (I wie Input). 

Für die Leistungserbringung benötigen Projektmanagementprozesse (Denk-)Werkzeuge, Methoden, Techniken, Theorien gebraucht (TT wie Tools and Techniques).   

Agiles Projektmanagement in Digital Ecosystems
Agiles Projektmanagement 4.0 Seminare
Projektmanagement in Digital Ecosystems
Projektmanagement Automotive

Wenn Unternehmen bilanzieren, stellen sie ihr Vermögen (Aktiven) und ihr Kapital (Passiven) zu einem bestimmten Zeitpunkt gegenüber. Die Bilanz ist eine Bestandsrechnung, in der dokumentiert wird, wie sich das Vermögen zusammensetzt und wem dieses Vermögen gehört.

Die Vermögenswerte werden in die Kategorien

  • Umlaufvermögen
  • Anlagenvermögen

unterteilt.

Zum Umlaufvermögen gehören die Vermögensanteile, die sich im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit erneuern bzw. anreichern:

  • Liquide Mittel (Bankguthaben, Kasse)
  • Wertschriften (Aktien, Obligationen)
  • Forderungen (Kundenguthaben, Wechselguthaben)
  • Vorräte (Rohstoffe, Hilfsstoffe, Halbfabrikate, Fertigfabrikate, Ware in Arbeit -work in progress WIP-)
  • Transitorische Aktiven (Abgrenzposten als aktivierte Aufwendungen der Folgeperiode)

Das Anlagenvermögen beinhaltet die Posten, welche als Bestandteil der betrieblichen Infrastruktur zur Leistungserstellung zur Verfügung stehen:

  • Materielles Anlagenvermögen (Gebäude, Grundstücke, Anlagen, Maschinen, Computer, Fahrzeuge, Mobiliar)
  • Immaterielles Anlagenvermögen  (Patente, Lizenzen, geistiges Vermögen - daher lesen wir in manchen Webpräsenzen "Mitarbeiter sind unser wichtigstes Vermögen")
  • Beteiligungen sowie Finanzanlagen (längerfristig gehaltene Anteilsrechte an anderen Unternehmen)

Jedes Projekt in einem Unternehmen hat den Zweck der Anreicherung des Vermögens beizutragen.  

Beim Prozessvermögen der Organisation im PMBOK Guide handelt es sich um das Unternehmensvermögen:

In Projekten werden Vermögensanteile mit der Zielsetzung konsumiert, um am Ende das Unternehmensvermögen zu vergrößern. Anders ausgedrückt: Projekte verzehren die knappen Ressourcen des Unternehmens, um Wert zu schöpfen.
Prozessmanagement Seminare
Modellierung der Unternehmensprozesse für Industrie 4.0 erfordert neue Techniken, Theorien, Werkzeuge und Methoden. 

Bei niedrigen Umweltdynamiken überraschen die Unternehmensumwelten das Prozess-Netzwerk des Unternehmens kaum. Mit der Beschreibung ihrer Aufbau- und Ablauf-Struktur sowie ihrer Aufgaben, die sich bei jedem Durchlauf wiederholen, ist das Wesentliche an Prozessen erfasst. Der Prozessablauf kann toolgestützt modelliert und per Workflow gesteuert werden. Ein hoher Automatisierungsgrad ist möglich. Die meisten herkömmlichen Business Process Management Ansätze werden dafür angeboten.  

Ist das Prozess-Netzwerk von hohen Umweltdynamiken umgeben, können die meisten Prozesse nicht mehr nach einer vorgegebenen Ablaufstruktur laufen. Je höher die Überraschungswahrscheinlichkeit aus der Umwelt, umso kleiner wird der repetitive Anteil, der methodisch beschrieben und anschließend automatisiert, werden kann. In diesem Fall bilden die Bewußtsseinssyteme der Prozessbetiligten die Elemente seiner Struktur, die wir komplexe Strukturen bezeichnen.

Prozessmodellierung 2020 by acatech

Überraschungen lassen sich nicht vorausschauend modellieren, sonst wären sie keine Überraschung.

Die herkömmlichen Techniken für Prozessmodellierung versagen. Für die Gestaltung und Optimierung der Unternehmensprozesse im dynamischen Marktumfeld, in dem vielfältige Vernetzungen zu unerwarteten Instabilitäten führen, sind neue Vorgehensweisen, neue Werkzeuge, neue Techniken, eine stabile Theoriegrundlage erforderlich.

Entkommen Sie der Modellierungsfalle bei der Prozessoptimierung, indem Sie nicht alles in kausalen Bezihungen (wenn - dann) zu beschreiben versuchen. 
Produzieren Sie keine Workflow Tapeten, indem sie die komplexen Strukturen als triviale Strukturen zu modellieren versuchen!

Bei der Prozessneugestaltung und Prozessoptimierung für Wettbewerbserfolge in den dynamischen Märkten, auf die die Industrie 4.0 Transformation fokussiert, geht es nicht darum, das Falsche schneller zu machen. Wir müssen die bis jetzt erfolgreich angewandten Techniken, Methoden, Werkzeuge in Frage stellen und neu denken, wo es erforderlich ist. 

Für die Prozessmodellierung kommt Theorie vor Techniken, Methoden, Werkzeugen. Mein charmanter Wiener Heinz von Foerster liefert uns dafür charmant formulierte Denkimpulse mit Tiefgang.

Prozessmodellierung in der digitalen Gesellschaft by bitkom 

 Prozessmanagement Seminare

Prozessanalyse - Analyse der Unternehmensprozesse im Hinblick auf Optimierung oder ggf. Neugestaltung.

Ein paar Fragen, denen wir bei der Prozessanalyse nachgehen:

Wo analysieren wir welchen Prozess?
  • Managementprozesse
  • Geschäftsprozesse
  • Unterstützungsprozesse
Wie sehen die trivialen und komplexen Strukturen im Prozess aus? Welcher Strukturtyp überwiegt im Prozess?
Wie werden Entscheidungen getroffen? Formal oder dynamisch?

und weitere ....

Prozessmanagement Seminare

Prozesskultur besteht aus der Kopplung von Verhaltenkultur auf Vorderbühne und Wertekultur in der Hinterbühne in Prozessen.

Erving Goffmann benutzt das Theater mit seiner Vorder- und Hinterbühne als Modell für soziale Systeme.

Verhaltenskultur lässt sich entwickeln bzw. anordnen, Wertekultur nicht. Für  Theaterbesucher ist die Hinterbühne nicht sichtbar. Um die Wertekultur eines sozialen Systems zu verändern, muss man sich zuerst den Zugang zu seiner Hinterbühne schaffen. Unsere Werkzeuge dafür sind: 

Laternen-Interviews

Laternen-Workshops

siehe auch

Unternehmenskultur

 Prozessmanagement in Digital Ecosystems

  Unterstützungsprozesse (Support Processes) umfassen alle Serviceaktivitäten, die für einen effektiven Vollzug der Geschäftsprozesse und Managementprozesse vollbracht werden.

  Unterstützungsprozesse sind Leistungserbringer für Geschäftsprozesse und Managementprozesse.

  Prozesse der Bildungsarbeit dienen der Organisation und Verwaltung der betrieblichen Qualifizierung

  Prozesse für Risiko-Monitoring und Risiko-Controlling

  Prozesse der juristischen Unterstützung, z.B. für Vertragswesen

  Prozesse der Öffentlichkeitsarbeit

  Prozesse der Personaladministration (Entwicklung, Beurteilung, Incentives gehören zu den Aktivitäten in den Managementprozessen)

  Prozesse der IT-Services

  Prozesse der Unternehmenssicherheit

sind einige der Unterstützungsprozesse (Support Processes).

Managementprozesse umfassen alle Arbeitshandlungen von Managern, die sich auf die Führung, Steuerung und autodynamische Entwicklung von betrieblichen Organisationen beziehen.

» Management ist die Einheit der Unterscheidung Führung und Steuerung.

Jede Arbeitshandlung in Managementprozessen beinhaltet beide Anteile. So stellen sich zur Definition und Gestaltung von Managementprozessen die Fragen:

» Wie können wir die Aktivitäten zur Führung und zur Steuerung in Management Prozessen unterscheiden?

» Wie sind die beiden Anteile im jeweiligen Managementprozess gekoppelt?

Während die Managementprozesse der Mitarbeiterführung auf Führung fokussieren, dominiert in finanzspezifischen Managementprozessen die Steuerung.

Die Controller-Aktivitäten sind Aktivitäten zur Leistungserbringung für Management Prozesse und gehören zu Unterstützungsprozessen.

Im dynamischen Umfeld ist die Entscheidungsfindung durch Selbst- / Fremdreferenzierung an den Touchpoints des Unternehmens eine der Kernkompetenzen für das wertschöpfungsunterstützende Management.

Manager treffen ihre Entscheidungen mit dem Risiko des Irrtums. Durch die Dynamisierung der Märkte stehen den Entscheidungsträgern -verglichen in den früheren Dekaden- immer weniger Zeit, um gekonnte Entscheidungen zu treffen.

Mehr zu den Kompetenzen in den Management Prozessen:

Digital Ecosystem Management
Wertschöpfend sind die Unternehmensprozesse, für deren Ergebnisse die Kunden eine Rechnung erhalten und den Betrag begleichen.

Wertverbrauchende Geschäftsprozesse wie Vertriebsprozesse oder Entwicklungsprozesse sind unverzichtbare Leistungserbringer für wertschöpfende Geschäftsprozesse wie Produktionprozesse oder Prozesse der Serviceerbringung.

Die wertverbrauchenden Geschäftsprozesse sind in digitalen Ökosystemen als Digital Ecosystems Designer zu positionoieren..

Bei hoher Dynamik in Unternehmensumwelten ist die autodynamische Selbststeuerung zur Konkurrenzfähigkeit nur möglich durch die Differenzbildung externe Referenz / interne Referenz (Fremdreferenz / Selbstreferenz) im Gleichschritt mit der Umweltdynamik.

Wir bilden für Geschäftsprozesse folgende Kategorien:

Wertschöpfende Geschäftsprozesse der Leistungserstellung

Wertverbrauchende, für Wertschöpfung notwendige Geschäftsprozesse wie

- Design

- Entwicklung

- Innovation

- Vertrieb

- Marketing

- Service

Prozessmanagement in Digital Ecosystems