Die primäre Aufgabe vom Autodynamik Master (Scrum Master jenseits der IT Entwicklung) ist das Siebenplusminuszwei-Team dabei zu begleiten, die Eigendynamik des Sprints auf das Maß der Umweltdynamik, vor allem auf die Release-Dynamik zu bringen und dafür zu sorgen, dass sich das Dynamikgefälle nicht zu Ungunsten des Sprints verschiebt.

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Dafür schützt er das Siebenplusminuszwei-Team (konzeptionell angelehnt an Scrum Entwicklungsteam) während der Iterationen (Scrumisten nennen sie Sprint) vor den aus der Projektumwelt kommenden Störungen: Er begleitet das Scrum Team bei der Abkapselung während der Sprintdauer - 2 bis 4 Wochen.  

Damit die Eigendynamik des Projektes nicht in chaotische Zustände ausufert, trägt er Sorge für die Einhaltung des Scrum Regelwerkes und räumt Hindernisse, die in täglichen Daily Scrums adressiert werden, aus dem Weg, indem er aufkommende Fragen und Probleme zeitnah klärt. Er ist der Eigner vom Impedement Backlog.

Der Autodynamik Master ist ein Dienstleister, der das Siebenplusminuszwei-Team, z.B. Scrum Entwicklungsteam begleitet, ohne es wie eine Trivialmaschine steuern zu versuchen. (Uns sind Projektmanager bekannt, die diese Art der Teamführung seit vielen Jahren praktizieren, ohne dabei zu wissen, dass sie Scrum Master genannt werden können.) 

Schwaber und Sutherland haben für Scrum Master bewusst einen anderen Namen als Projektmanager gewählt, weil es sich dabei um eine andere Verantwortlichkeit handelt. In der Praxis geht die Rollenbesetzung oft schief, weil man es lediglich dabei belässt, die Rolle des Projektmanagers "umzutaufen". 

Die Aufgaben des tradierten Projektmanagers werden in Projekten nach agilem Projektmanagement auf drei Rollen verteilt.

Für uns ist die Rolle Scrum Master die drittwichtigste Rolle unter den drei Scrum-Rollen.